39 Euro für 11 Stunden Schlaf
Am Samstag, 31. August 2002 war das Gemeindestiftli (auch bekannt unter "Bügälisä") in Konstanz am Rock am See. Um elf Uhr mittags war sie bereits auf dem Festareal, da sie auch wirklich gar nichts verpassen wollte. Schon von Anfang an merkten die anderen, dass das Gemeindestiftli nicht wirklich fit war: Es schwaffelte erstaunlicherweise sehr, sehr wenig. Als der Grund dieser eigenartigen Stille nachgefragt wurde, erfuhr man, dass Nicole wieder einmal zu lange (und natürlich mit Mario!) im Ausgang war.
Sie setzte sich mitten ins Gewühl und wartete gespannt, bis die erste Band zu spielen anfing. Das Gemeindestiftli legte sich etwas hin und wollte sich noch ein wenig ausruhen, damit sie dann so richtig lostoben konnte (siehe linkes Bild). Aber als dann die dritte Band zu spielen anfing, schlief das Gemeindestiftli immer noch. Wir schüttelten es ein wenig, doch das liebe Gemeindestiftli schlief weiter. Es nütze alles nichts. Wir konnten sie rütteln und mit Wasser (und Bier!) überschütten, das Gemeindestiftli schnarchte gemütlich weiter. Als die letzte Band, die Toten Hosen, zu spielen anfingen, wachte sie - oh welch ein Wunder - auf einmal auf. Als wir ihr sagten, dass sie bis jetzt alle Bands verpasst habe, wurmte es unser Bügälisäli so sehr, dass sie sofort zu bechern (in anderen Kreisen nennt man das saufen!) anfing (Folgen siehe rechtes Bild).
Etwa nach der Hälfte der Toten Hosen war s"Bügälisäli" so randvoll mit Alkohol, dass sie auf einmal wieder schrecklich müde wurde. Sie beschloss, sich einwenig hinzulegen. Schliesslich hat sie dann auch die zweite Halbzeit und den Rest des Abends verschlafen.
Tja, liebes Gemeindestiftli, du würdest besser am Abend schlafen, dann wärst du am anderen Tag fit. 39 Euro (Open-Air Eintritt) für 11 Stunden Schlaf ist doch etwas viel, vorallem weil du Zuhause gratis schlafen kannst!