Duell der Geschlechter
Vor langer, langer Zeit gingen gewisse Damen und Herren des Turnvereins Salenstein gemeinsam in den Ausgang. Schon nach wenigen Gläsern des "gutelaunebringenden" Saftes, konnten sich Männlein und Weiblein an dummen Sprüchen kaum noch überbieten, bis einer Person der entscheidende Spruch gelang, auf den nur noch ein Konter der Gegenseite möglich war. Wie das Ganze im Detail ablief, weiss niemand so genau, doch das denkwürdige "Duell der Geschlechter" war geboren.
Das "Spiel der Spiele" wurde mit Hochspannung erwartet. Bis das Duell am 25.11.2006 endlich über die Bühne gehen konnte, verkürzten sich die Akteure beider Parteien, und nicht zuletzt die neutralen Zuschauer, die nicht enden wollende Zeit bis zum Anpfiff mit dummen Sprüchen und Kommentaren.
Warum die Zeit zwischen Geburt und Durchführung des Duells so lange dauerte, ist unklar. Einige meinen, dass kein früherer Termin gefunden werden konnte. Andere sind davon überzeugt, dass sich die beiden Teams in Sachen Schiedsrichter nicht einigen konnten. Aus zuverlässigen Quellen wird jedoch vermutet, dass beide Parteien die Hosen gestrichen voll gehabt haben und am liebsten einen Rückzieher gemacht hätten. Wie man mittlerweile weiss, traf dies für die eine Partei zu, für die andere nicht!

Wo ist mein Handy?
Nicole weilte vor kurzer Zeit noch in den Ferien auf Cran Canaria. Anscheinend hat es dort so viele unehrliche Leute, dass man seine Wertsachen mit Vorteil in einem Safe einschliesst. Von dieser Idee hörte auch Nicole und sicherte ihr Handy in ihrem Zimmer-Safe vor diesen gefürchteten Banditen.
Nun, nach ein paar schönen Tagen mit strahlend blauem Himmel und herrlichen Temperaturen, musste man leider schon bald wieder an die Heimreise denken. Nicole packte also ihre sieben Sachen und machte sich zum Flughafen auf. Der Flug verlief reibunglos und sie landete unversehrt in Zürich. Die Fortsetzung der Geschichte ist zur Zeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Wilde Spekulationen machen jedoch bereits die Runde. Hier einige Auszüge:

  • Nicole hat den Zahlencode des Zimmer-Safes vergessen und kam so gar nicht mehr an ihr Handy.
  • Sie dachte gar nicht mehr an ihr Handy, dass sie im Zimmer-Safe eingeschlossen hatte.
  • Der Zimmerservice gefiel ihr so gut, dass sie ihm ein kleines Geschenk machen wollte.
  • Da sie den Zahlencode nicht mehr wusste, versuchte sie das Handy samt dem Safe mitzunehmen, was ihr aber nicht gelang.

Weiter ungeklärt bleibt die Tatsache, zu welchem Zeitpunkt Nicole bemerkt hat, dass ihr Handy nicht auf die Heimreise mitgekommen ist. Fragen über Fragen, die nach einer Antwort suchen, die du uns sicher gerne geben möchtest, Nicole!

Zugfahren ist nicht Sascha's Sache
Sascha wollte eines Morgens sein Motorrad von der Reparatur abholen. So fuhr er mit dem Auto nach Mannenbach an den Bahnhof, um dort den Zug nach Steckborn zu nehmen. Aus unerklärlichen Gründen war er so spät dran, dass es ihm nicht mehr reichte, ein Billet zu lösen. Um diese Zeit wird ja wohl niemand kontrollieren kommen, dachte er sich und bestieg den Zug. In Berlingen stieg ein uniformierter Fahrgast zu, woraufhin Sascha den Zug fluchtartig verliess. Eine Busse konnte er so vermeiden. Um die Wartezeit (1 Stunde) in Berlingen (er wollte ja eigentlich nach Steckborn) zu verkürzen, marschierte er in den Seestern und spülte seinen Ärger mit einem Cafe runter. Dort traf er eine liebe Frau, die ihn mit ihrem Auto nach Steckborn chauffierte. Da dieses Missgeschick alleine noch nicht sicher ausreicht, um Loser zu werden, liess er ein paar Tage später ein Zweites folgen.
Der Turnverein begab sich auf seine traditionelle Reise. Um 07.15 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof Ermatingen. Bereits um 07.10 Uhr waren alle anwesend, ausser - Sascha. Um zu verhindern, dass Sascha den Zug verschläft, nahm Dani sein Handy zur Hand und rief ihm an. Sascha war jedoch schon seit längerem wach und fragte Dani spöttisch, ob er ihn nicht sehen könne. Dani verstand nicht ganz, doch dann ging ihm ein Licht auf. Er fragte Sascha, an welchem Bahnhof er denn warte, worauf der Person am anderen Ende der Leitung ein kurzes, aber präzises "SCHEISSE" über die Lippen kam. So setzte sich Sascha in sein Auto und machte sich auf den Weg in Richtung Ermatingen.
Und die Moral von der Geschicht: das Zugfahren ist des Sascha's Sache nicht!

Wo ist denn meine Truppe?
Erstmals möchte ich mich bei Reto April entschuldigen, der den ganzen Sommer über die Loserseite zieren musste. Erstaunlicherweise geschah über die Sommermonate nichts (mir bekanntes) loserwürdiges. Folglich wurde erst für den Monat September wieder ein Loser gefunden. Doch auch diese Geschichte bedarf nicht ganz den Anforderungen einer richtigen "Loser-des-Monats-Story". Weil M. aus F. sonst aber nie in den Genuss der Loserseite kommen würde, hat er sich grosszügig als aktueller Loser zur Verfügung gestellt. Hier nun seine Geschichte:
Vor einigen Wochen musste M. aus F. in den WK. Noch einige Wochen früher bekam er vom zuständigen Hauptmann ein Orientierungsschreiben, indem alles Wichtige stand wie z. B. auch "WK vom 24.07.06 bis 11.08.06". Das Schreiben wurde auch gleich wieder weggelegt, da man nicht besonders erfreut darüber war. So dachte man nicht mehr daran, bis der Marschbefehl zugeschickt wurde. Diesen betrachtete M. aus F. als Bestätigung des Orientierungsschreibens und legte ihn ebenfalls wieder weg. Man wusste ja nun wohin man einrücken musste.
Als die besagte Zeit gekommen war, machte sich M. aus F. nach Thun auf. Dort angekommen, suchte man vorerst vergebens nach einem Shuttle-Bus, der im vorangegangen Orientierungsschreiben verprochen wurde. Zum Glück fand man noch einen! Gleichgesinnten und nach Absprache mit diversen Buschauffeuren wusste man auch, welche Linie man zur Kaserne nehmen musste. Als die beiden bei der Kaserne keine weiteren WK-Soldaten antrafen, wurde man stutzig. War man wirklich am richtigen Ort, bei der richtigen Kaserne? Glücklicherweise konnte ein zuvorkommender ranghoher Offizier weiterhelfen. Nachdem er uns versicherte, dass wir am richtigen Ort seien und immer noch keine anderen WK-Soldaten zu sehen waren, verlangte er zur Sicherheit unsere Marschbefehle. Ach ja, genau diesen Marschbefehl, den M. aus F. vor dem Einrücken so genau studiert hatte! Der ranghohe Offizier meinte dazu nur: "Es ist soweit alles gut, nur seid ihr eine Woche zu spät!" So reiste M. aus F. nach Zweisimmen weiter, wo er seine WK-Kameraden endlich antraf.
Nun, M. aus F. hat etwas daraus gelernt. Er weiss jetzt, dass auch Soldaten für den Kadervorkurs aufgeboten werden können. Das die ganze Sache als Gefreiter endete, war umso erstaunlicher.

Die Uhr und die drei Ringe
Auch Philipp genoss das "Tschinggreisli" in vollen Zügen. Nach dem anstrengenden Downhill liess man es sich in der naheliegenden Badi gut gehen (mit Caipirinha und Beachvolleyball). Nach dem feinen Nachtessen suchte die Gruppe um Philipp ein Lokal zum ausgehen. Nach längerem Hin und Her und einem kurzen Besuch in einer Bar landete man in der einzigen "Disco" des Dorfes (mit 26 kam man sich steinalt vor). Philipp war zwar schon um 23.00 Uhr müde, durfte aber, laut eigenen Angaben, keinesfalls vor Reto B. ins Hotel(bett) zurückkehren. Er sei doch kein Schwächling!
So kam es, dass Philipp auch beim übriggebliebenen Grüppchen von vier Personen (M. G., S. R., M. W.*) noch mit von der Partie war. Diese tranken noch ein, zwei Bierchen, dann war auch für sie die Sehnsucht nach dem Hotelzimmer zu gross geworden.
Am nächsten Morgen wollte Philipp besonders gut gerüstet sein und strich sich vor der Abfahrt nach Küblis ordentlich mit Sonnencreme ein. In Küblis angekommen (fast 70km später), bemerkte Philipp, dass seine Uhr und seine drei Ringe fehlten. Jetzt fiel es ihm wieder ein. Zum Eincremen hatte er den Schmuck abgelegt und auf seinem Autodach deponiert. Hoffnungsvoll rief er in Küblis an, doch die zuständige Person konnte auf dem Parkplatz keine Uhr und keine Ringe finden. Kurz darauf tauchte die Uhr und zwei der drei Ringe wieder auf. Sie lagen immer noch auf dem Autodach und hatten die lange, kurvenreiche Fahrt gut überstanden! (siehe Tschinggreise)
Fazit: Beim nächsten Mal vielleicht doch vor Reto B. ins Hotel(bett) zurückkehren, damit man am nächsten Morgen klaren Kopf bewahren kann!

*) Namen der Redaktion bekannt

...und Sonnenbrille zum Zweiten
Mitte Juli machten sich die Salensteiner Korbballer zur ihrer langersehnten Tschinggreise auf. Ziel war das Bündnerland, wo wir uns am ersten Tag dem Downhill-Biken widmeten und am zweiten Tag Felswände zu erklimmen versuchten.
Auf dem Weg dorthin war einer unserer Fahrer der Jörg aus Salenstein. Auf unserer langen Reise Richtung Osten, führte uns der Weg unter anderem auch durch den Umfahrungstunnel bei Klosters. Bei seiner Durchfahrt hantierte Jörg die ganze Zeit an seinem Licht herum. Der Tunnel war so dunkel und er wusste vorerst nicht genau, woran dies lag.
Die Lichter seines Autos funktionierten einwandfrei, doch es wollte im Tunnel einfach nicht heller werden, bis er ende Tunnel bemerkte, dass er seine Sonnenbrille noch auf hatte und es deshalb, trotz all seinen Bemühungen, nicht heller wurde!

Sonnenbrille zum Ersten...
Sportlich, wie Raoul ist, fährt er mit seinem Fahrrad und nicht etwa mit dem Auto zur Arbeit nach Steckborn. An einem sonnigen Sommertag rollt er nach getaner Arbeit auf dem Radweg Richtung Berlingen nach Hause zurück. Plötzlich bemerkt er, dass seine Sonnenbrille im Geschäft liegen blieb. Schon die ganze Zeit empfand er die, sich im Unterseewasser spiegelnden, Sonnenstrahlen so störend grell. So entschied er sich ende Steckborn zur Umkehr, um die Sonnenbrille zu holen. Als er dort ankam, fand er seine Sonnenbrille auch. Sie sass auf seinem Kopf und hatte die ganze abenteuerliche Fahrradfahrt miterlebt!

Der kürzeste Weg ist nicht immer der billigste
Im vergangenen Monat war Reto A. aus E. wieder einmal mit dem Auto in Kreuzlingen unterwegs und so kam es, dass er vom Karussell in Richtung Bodan fahren musste. Reto fuhr also am Karussell vorbei bis zum Stopp, bog anschliessend links ab und erfreute sich über einen freien Parkplatz direkt vor dem Bodan (kommt sehr selten vor). Kaum aus dem Auto ausgestiegen, sprach ihn ein Polizist in Zivil an und fragte Reto nach seinen Papieren (Fahrzeug- und Führerausweis). Dieser, ein wenig erstaunt über die neue Art von Polizeikontrolle, suchte seine Papiere zusammen.
Währenddessen suchte sich der Polizist einen Parkplatz und kam anschliessend zurück und fragte Reto, ob er wisse, was er eben falsch gemacht habe. Doch Reto war sich keiner Schuld bewusst. So fragte ihn der Polizist erneut, was es denn am Stopp zu beachten gäbe. Da Reto ausser dem Fussgängerstreifen nichts einfiel, erlöste ihn der Polizist und erklärte ihm, dass an dieser Kreuzung links abbiegen verboten sei und das dieses Vergehen 100.- Fr. kosten würde. Reto schien dem Polizisten nicht ganz zu trauen, denn bevor er dem Polizisten die 100.- Fr. bezahlte, vergewisserte er sich höchstpersönlich, ob denn da an der Kreuzung wirklich so ein "Links abbiegen verboten"-Schild steht. Naja, der kürzeste Weg ist nicht immer der billigste!

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