Wo ist Petras Wohnung?
Ende November lud Petra zu ihrer Wohnungseinweihung ein. Sascha durfte da natürlich nicht fehlen und machte sich mit Kolleginnen und Kollegen des Turnvereins auf nach Flawil, dem neuen Wohnort Petras. Vor der Abfahrt programmierte er noch rasch sein neues "Navi". Auf diese Weise würde die Suche nach Petras Wohnung ein Kinderspiel. In Flawil angekommen folgte Sascha brav seinem "Navi" und so landete man auch bald schon bei Petras Wohnung. So liess es zumindest sein "Navi" verlauten. Er schichkte seine Beifahrer um nach der Hausnummer von Petras Wohnung zu suchen. Doch da schien etwas nicht zu stimmen. Erst fanden diese die besagte Hausnummer nicht und als sie dann endlich gefunden wurde, war keine Glocke mit "P. Bachmann" angeschrieben. Dani wurde langsam misstrauisch und schaute nochmals auf Petras Einladung nach. Da bemerkte er, dass Sascha die falsche Hausnummer in sein "Navi" eingegeben hatte und sie somit nach dem falschen Gebäude Ausschau hielten. Beim ersten Block wären sie nämlich bereits richtig gewesen, doch da die Hausnummer angeblich nicht stimmte, hatten sie gar nicht erst auf die Namensschilder der Glocken geachtet.
Fazit: Füttert man sein "Navi" mit falschen Angaben, so nützt einem das neueste und beste "Navi" nichts.

Ungewisser Operationszeitpunkt
Raoul wusste schon seit längerer Zeit, dass er sich bald einer Hüftoperation unterziehen muss. Vor wenigen Wochen war nun die Zeit gekommen. Es war ihm schon etwas bange vor diesem grösseren Eingriff. So begab er sich dann an besagtem Tage mit dem Zug nach Münsterlingen. Dort angekommen - nicht weniger nervös als zuvor - wurde ihm mitgeteilt, dass er nicht operiert werden könne, da der behandelnde Arzt leider erkrankt sei. Die zuständige Person hatte zu Hause vergeblich versucht, Raoul telefonisch zu erreichen und so reiste er vergebens nach Münsterlingen. Der neue Termin war nun eine Woche später angesetzt.
Wiederum machte sich Raoul auf zum Bahnhof, um von dort nach Münsterlingen zu gelangen. In Ermatingen sah ihn einer seiner Kollegen und nahm ihn kurzerhand mit dem Auto bis nach Münsterlingen mit. Dies hatte zur Folge, dass Raoul viel zu früh im Spital war und durch diesen Umstand die letzten Minuten vor seiner Operation nicht unbedingt weniger nervös verbrachte.

Wo ist mein Hausschlüssel?
Diese Frage stellte sich unser Jüngster nicht nur einmal. Lorin ging eines Abends wie üblich in den Turnverein. In der Turnstunde geschah nichts aussergewöhnliches, es war ein ganz normaler Turnabend. Nach den anstrengenden Übungen und dem abschliessenden Spiel war eine Dusche bei allen Turnenden herzlich willkommen. Nach dem Duschen zogen sich alle rasch an, damit man möglichst schnell eins Trinken gehen konnte. Nur Lorin brauchte überraschend lange, sodass sich einige der wartenden Turner fragten, woran dies liegen könnte. Zurück in der Garderobe sahen sie Lorin verzweifelt seinen Hausschlüssel suchen. Er hatte keine Ahnung, wo dieser geblieben sein könnte. Die anderen Turner zeigten sich solidarisch und halfen bei der Suche mit. Der Schlüssel war jedoch unauffindbar.
Wie soll er diesen Umstand nur seinen Eltern beibringen, dachte Lorin. Nach einigen unterstützenden Worten schlurfte er bangen Schrittes nach Hause. Vor der Haustür liess er sich die entscheidenden Worte nochmals durch den Kopf gehen. Wie würden seine Eltern reagieren? Er klingelte. Seine Mutter öffnete die Tür und Lorin überbrachte die unangenehme Botschaft. Sein Herz stand still. Zu seiner Überraschung war ihm die Mutter jedoch keineswegs böse. Sie hatte sich während der Turnstunde in die Garderobe geschlichen und Lorin's Hausschlüssel aus der Hosentasche genommen, da sie selbst keinen dabei hatte.

Wann ist das Schlussturnen?
Martina ist unsere Jugendriegenverantwortliche und somit auch für den Versand von Informationsblättern an die Eltern der Jugendriegler zuständig. Im August verschickte sie einen Brief mit den wichtigsten Informationen des Schlussturnens an die Eltern.
Am Schlussturnen stellten die Aktiven des Turnvereins Salenstein fest, dass nicht so viele Jugendriegler teilnahmen, wie erwartet wurde. Einige suchten nach Gründen für das Fernbleiben des einen oder anderen Jugendrieglers. Sie tappten jedoch im Dunkeln. Etwas Licht ins Dunkel kann die Jugendriegenverantwortliche gleich selbst bringen. Im Schreiben an die Eltern der Jugendriegler stand fälschlicherweise "08.09.2008" anstatt "30.08.2008" drin. Einige Eltern meldeten sich dann Anfang September, ob das Schlussturnen wirklich an einem Montag stattfinde. Erst jetzt wurde Martina ihr kleiner Fehler bewusst. Leider war dann das Schlussturnen jedoch schon über die Bühne gegangen.
Fazit: Beim nächsten Schreiben das Datum besser manuell eingeben und nicht vom letzten Jahr kopieren.

Warum riechen die Leibchen so komisch?
Nach einer Meisterschaftsrunde der Herren im Korbball, stellte sich Philipp freiwillig für das Waschen der Leibchen zur Verfügung. Ob er sie auch wirklich selber gewaschen oder einfach eine nette Mutter hat, sei dahingestellt. Als man die Leibchen bei der nächsten Runde wieder brauchte, gab es für die Spieler eine kleine geschmackliche Überraschung. Man merkte zwar deutlich, dass die Leibchen gewaschen wurden, doch der angenehme Waschmittelgeruch vermischte sich mit einem undefinierbaren Beigeschmack.
Nach einer Weile entdeckten die Korbballspieler die Quelle dieses unangenehmen Geruchs. Es war der kümmerliche Rest eines Apfels. Wie dieser in die Leibchentasche gelangte, ist allen ein Rätsel oder sie tun zumindest so, als wüssten sie es nicht.

Zu spät, aber warum?
Vor ein paar Wochen hatte Philipp einen Sitzungstermin für das Jubiläums-Festwochenende im August. Als seriöses Mitglied des Turnvereins wollte er logischerweise pünktlich sein. Etwa eine Stunde vor Sitzungsbeginn bemerkte er allerdings, dass ihm dieses Unterfangen unmöglich gelingen wird und verständigte einen seiner Sitzungskollegen per Telefon. "Es werde etwa 20 Minuten später" meinte er. Die Damen und Herren der Sitzungsrunde nahmen dies zur Kenntnis. Als sich Philipp zum Sitzungsende jedoch immer noch nicht blicken liess, fragten sich die Anwesenden, wo er denn geblieben sein könnte. Keiner hatte eine Ahnung.
Aus unbekannten Kreisen konnte man ein paar Tage später folgendes erfahren: Philipp war mit der angekündigten Verspätung mit seinem Auto von zu Hause aus gestartet (Wie diese Verspätung zustande kam, ist Sache von Ermittlungen). Allerdings kam er nicht sehr weit. Schon nach wenigen Fahrminuten stand er still. Er hatte in der Eile nicht bemerkt, dass der Sprit fast alle war. So musste er notgedrungen nach Hause GEHEN, um den Notkanister mit dem Spritnachschub zu holen. Als die Fahrt mit beträchtlicher Verzögerung weitergehen konnte, war die Sitzung bereits zu Ende, sodass es für Philipp keinen Sinn mehr machte, zum Sitzungsort zu fahren.

Ich weiss, wenn's gnueg isch!
Vor ziemlich genau einem Monat hatte Daniel Geburtstag und lud ein paar Freunde (jetzt vielleicht einen weniger) zu sich nach Hause ein. Erzählungen zufolge wurde richtig schön gefeiert und natürlich auch das eine oder andere Glas getrunken. Während sich die erfahrenen, etwas älteren Semester (zwischen 30 und 40) mit ein paar normalen Gläsern begnügten, gab es auch junge Wilde (zwischen 20 und 30), genauer gesagt einen jungen Wilden, der sich nicht unter einem 5dl-Glas zufrieden gab.
So wurde also aus normalen und etwas grösseren Gläsern getrunken, die Stimmung war ausgelassen und die dummen Sprüche durften natürlich auch nicht fehlen. So duellierten sich ältere und jüngere Semester verbal und zum Teil auch flüssig miteinander, bis der junge Wilde den grossen Gläsern Tribut zollen musste. Dabei hatte Parl-Zwaul Kick kurz zuvor noch zu verstehen gegeben: "Ich weiss, wenn's gnueg isch!"
Es wird erzählt, dass Daniel danach einiges zu putzen hatte und die Geburtstagsparty plötzlich sehr rasch zu Ende war. Es bleibt zu hoffen, dass der junge Wilde daraus gelernt hat und in Zukunft aus kleineren Gläsern trinkt und unser nicht zu beneidende Loser Daniel die Gäste bei seinem nächsten Fest wahrscheinlich etwas sorgfältiger aussuchen wird, um nicht nochmals wegen einer derart unglücklichen Story auf dieser Seite erscheinen zu müssen.

Wo ist denn mein Schlüssel?
Vor einigen Wochen trafen sich einige Kolleginnen und Kollegen mit Yvonne zu einer Sitzung. Es wurden wichtige Dinge besprochen. Genaue Inhalte der Gespräche bleiben jedoch geheim und sind nicht für die Öffentlichkeit bestimt.
Darum geht es in erster Linie aber auch gar nicht. Als die Sitzung schon etwas fortgeschritten war, wurde Yvonne ans Telefon bestellt. Laut Ehemann hatte der Nachwuchs Hunger und wollte nicht wie gewünscht einschlafen.
So machte sich Yvonne gleich auf den Weg nach Hause. Dieses Vorhaben wurde jedoch früh gestoppt. Als sie in ihren Wagen einsteigen wollte, bemerkte sie, dass ihr Autoschlüssel nicht mitgekommen war. So ging sie zurück zu ihren Kolleginnen und Kollegen mit der Annahme, der Schlüssel würde schon irgendwo auf dem Sitzungstisch liegen geblieben sein. Doch - wen wunderts - auch dort war der Schlüssel nicht zu finden. So schaltete sich dann alsbald auch Dani als Helfer in der Not ein. Sein ehrenhafter Beitrag war jedoch auch nicht vom Erfolg gekrönt. Der Schlüssel blieb verschwunden.
Wie der Autoschlüssel schliesslich zur Überraschung aller Beteiligten plötzlich wieder auftauchte, bleibt Sache von Ermittlungen. Jedenfalls hat es Yvonne letzten Endes doch noch nach Hause geschafft. Doch wo war der Schlüssel nur vergessen gegangen?

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