Emotionen nicht unter Kontrolle
Am 27. November fand für die Salensteiner Korbballer die zweite Runde der Kantonalen Hallenmeisterschaft in Dussnang statt. Es spielten Lorin, Geri, Sascha, Reto A. und Marco, wobei der zuletzt Genannte schon beim Aufwärmen bekannt gab, dass heute nicht sein Tag sei und es nicht viel brauche, ihn aus der Fassung zu bringen. Seine Kollegen reagierten nicht gross darauf. Schliesslich zieht jeder mal einen Tag ein, an dem ihm nichts so recht gelingen mag.
Im ersten Spiel gegen Dussnang-Oberwangen ging soweit noch alles gut. Ein leistungsgerechtes Unentschieden konnte niemand so richtig aus der Fassung bringen. Im zweiten Spiel gegen Neukirch-Roggwil II reichte Marco jedoch eine, aus seiner Sicht, nicht nachvollziehbare Leistung des Schiedsrichters, um nach dem Spiel kurz die Fassung zu verlieren und seinen linken Fuss ungebremst in die Korbstange zu dreschen. Kurze Zeit später (vielleicht etwa eine Sekunde später) merkte Marco, dass dies keine gute Idee war. Der Fuss schmerzte beträchtlich und das dritte Spiel des Abends stand noch bevor. So kam es, dass Marco im dritten Spiel nicht viel mehr als die Rolle eines Platzhalters einnehmen konnte und das Spiel höchstwahrscheinlich seinetwegen verloren ging. Weiter sollte man bedenken, dass auch Marco keine 20 mehr ist und seine Emotionen besser unter Kontrolle haben sollte. Dies zeigt jedoch einmal mehr, dass die Aussage "älter = ruhiger" nicht auf den Salensteiner Korbballsport bezogen werden darf. Dass Marco wegen dieser Dummheit zwei Tage kaum gehen konnte und beinahe zwei Wochen immer wieder Schmerzen im Fuss bekundete, wird wohl kaum jemanden interessieren. Warum auch, Marco hat's Wohl oder Übel verdient!

"Da ist eine Kuh auf der Strasse!"
Zwölf bekannte Gesichter des Turnvereins Salenstein trafen sich Ende Oktober zum fünften Qualifikationsturnier einer internen *****liga der TVS-Community. Ein oft gesehener Gast ist auch Reto April. An diesem Abend beendete er das Turnier auf dem sechsten Rang. Meistens findet das eigentliche Turniergeschehen mit den Werwölfen aus Düsterwald oder Bohnanza eine Fortsetzung. Dies war auch an diesem besagten Abend der Fall. Nach etlichen Stunden gemütlichen Beisammenseins wurde es für Reto irgendwann Zeit, die Heimreise anzutreten. Er verabschiedete sich von allen, um fünf Minuten später wieder im Raum zu stehen. "Da steht eine Kuh auf der Strasse!" behauptete er. Bei den zahlreichen Landwirten in der Nachbarschaft war dies durchaus möglich, glauben mochte seine Geschichte allerdings niemand. Sandra bot sich jedoch spontan an, Reto bei der Suche nach dieser mysteriösen Kuh zu unterstützen. Die anderen Gäste beliessen es vorerst beim charmanten (Be)Lächeln, bevor sie sich schliesslich auch, von Neugierde gepackt, auf den Weg nach der "Kuh auf der Strasse" machten.
Nach zehnminütiger Suche war klar: Es gab keine Kuh auf der Strasse und es hat wohl auch nie eine solche gegeben, auch wenn Reto dies bis zum heutigen Tag mit grosser Überzeugung behauptet. Einzige Erklärung, die für die meisten Gäste plausibel erscheint ist folgende: Reto ist bei seiner nächtlichen Heimreise unglücklicherweise von der Strasse abgekommen und durch die benachbarte Kuhweide gefahren. Somit ist es auch einleuchtend, dass plötzlich eine Kuh vor seiner Kühlerhaube auftauchte!

Falscher Tinnitus
Was beispielsweise in der Pflanzenwelt schon lange der Fall ist (z.B. die Bezeichnung Falscher Jasmin als Synonym für den Europäischen Pfeifenstrauch), findet seit September 2009 neuerdings auch in der Medizin mit dem Begriff "Falscher Tinnitus" Verwendung. Dieser darf jedoch keinesfalls mit dem eigentlichen Tinnitus verwechselt werden, auch wenn die Symptome sehr ähnlich sind. Zur Klärung: Der Begriff Tinnitus aurium (dt. "das Klingeln der Ohren") oder kurz Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem der oder die Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äussere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.
Nun zur eigentlichen Geschichte: Rahel ging im September an eine Party, an der die Musik ziemlich laut aus den Boxen dröhnte. Als sie am nächsten Morgen erwachte, nahm sie Geräusche in ihren Ohren wahr. Sie dachte sofort an den Tinnitus und machte sich bereits Sorgen. Schliesslich könnte sie dieser im schlimmsten Fall ihr ganzes Leben begleiten. Als sie jedoch aufstand, um kurz aufs Klo zu gehen, wurde der Tinnitus immer schwächer bis er schliesslich ganz weg war. Rahel war sehr froh darüber und ging glücklich nochmals in ihr Bett zurück, um richtig auszuschlafen. Kaum lag sie im Bett, war das Geräusch in ihren Ohren wieder da. Glücklicherweise stellte sich danach heraus, dass Rahel unter dem "Falschen Tinnitus" litt, bei dem die oder der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die eine äussere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen. Was Rahel hörte, war nämlich ihr Handyladegerät auf ihrem Nachttischlein, welches tinnitusähnliche Geräusche, vergleichbar denen eines Marderschutzes bei Autos, von sich gab.

Immer diese Wetten...
Am Samstag, 30. August fand das alljährliche Schlussturnen des Turnvereins Salenstein statt. Wie gewöhnlich sass man nach dem Präsidentencup (Faustballspiel zwischen Turnverein und Männerriege) noch gemütlich zusammen und trank den einen oder anderen Schluck aus dem Pokal. Nachdem der Pokal schon einige Male herumgereicht und immer wieder von neuem gefüllt wurde, entschlossen sich Esthi und Sascha zu einer längst in die Mode gekommenen Tätigkeit der Mitglieder des Turnvereins Salenstein, nämlich zu einer Wette. Nach langem Hin und Her konnten sich die beiden auf einen gerechten Wetteinsatz einigen: Bei einer Niederlage müsste sich Esthi am Finalturnier der Pokermeisterschaft den ganzen Tag um die Spielerinnen und Spieler kümmern (Essen- und Getränkeservice, Nackenmassage, etc.) und Sascha müsste die Rolle des "Aphroditus" bei der Abendunterhaltung 2010 spielen. Geworfen wurden zehn Korbballpenalties. Bei Gleichheit nach zehn Würfen, würde jeder weitere Treffer entscheiden, doch soweit sollte es nicht kommen...
Die beiden Wettfreudigen einigten sich darauf, immer fünf Würfe nacheinander zu werfen. Esthi begann und legte eine Bilanz von 1/5 (ein Treffer aus fünf Würfen) vor. Sascha hüpfte indes bereits wie Rumpelstilzchen im Kreis herum und glukste vor Freude: "gwunnä, gwunnä, hehehe, gwunnä!". Auf eine so einfache Wette war er anscheinend nicht vorbereitet. Den ersten Penalty warf er gleich mal am Korb vorbei (ein sogenannter "Airball"), sodass er anschliessend vier weitere Würfe an die Vorderseite des Korbballrings folgen lassen konnte. Bilanz: 0/5. Wenn Esthi nun alle fünf Würfe treffen würde, hätte sie gewonnen. Sie war jedoch gnädig und traf nur deren vier, sodass Sascha bei seinem Zustand nur noch eine theoretische Chance auf den Ausgleich hatte. Praktisch war dies nicht mehr zu bewerkstelligen, was er auch gleich mit seinem sechsten Wurf bewies. Der Ball tänzelte drei Mal auf dem Ring, bevor er sich entschied, nicht durch den Korb zu fallen und Sascha die Rolle des "Aphroditus" zu schenken. Bilanz: 0/6! Alle Besucher der Abendunterhaltung 2010 dürfen sich nun also auf den "Aphroditus" alias Sascha Rickenbach freuen. Viel Spass!

Schöne, grosse und neue Glastüre
Am 31. Juli waren die Mitglieder des Turnvereins damit beschäftigt, alles Nötige für die Wirtschaft der 1. Augustfeier vorzubereiten. Dazu gehörte u.a. auch das Transportieren der Getränke von der Turnhalle zum Schützenhaus. Während die meisten Turnerinnen und Turner mit dem Aufstellen und Dekorieren des Festplatzes beschäftigt waren, verluden Alex und Philipp die Getränke von der Turnhalle in Philipps Auto. Plötzlich hörte Philipp einen dumpfen Knall und er fragte sich, woher dieser kam.
Als die beiden nach einiger Zeit wieder beim Schützenhaus eintrafen, erzählte uns Philipp mit einem breiten Lächeln im Gesicht, was vorgefallen war: Alex nahm zwei Harasse Mineralwasser mit, um es in Philipps Auto zu verladen. Während seinem Gang durch den Eingangsbereich der Turnhalle, versank Alex so tief in Gedanken, dass er erst wieder durch die Glasscheibe neben der Eingangstür gebremst werden konnte. Er dachte wohl, dass die bald 50 Jahre alte Turnhalle eine schöne, grosse und neue Glastüre bekommen hatte. Dem war leider nicht so und Alex trug ein paar Tage lang eine gut sichtbare Beule mit auf seiner Stirn herum. Dazu kommt, dass Alex regelmässig, d.h. einmal wöchentlich, die Turnstunden des Turnvereins besucht und den Eingangsbereich der Turnhalle bestens kennen sollte!

Verbrennte Finger müssen nicht sein...
Die Kaffeemaschine bei den Baumanns kann schon seit einiger Zeit (wir reden da von mehreren Monaten!) nicht mehr einwandfrei benutzt werden. Der Griff für den Kaffeebeutelbehälter ist abgebrochen und so muss man (also vorwiegend Esthi, denn Reto trinkt keinen Kaffee), wenn man sich eine Tasse Kaffee machen möchte, den Behälter ganz vorne am Metallteil festhalten und drehen. Beim ersten Kaffee ist dies überhaupt kein Problem, doch spätestens nach der zweiten Tasse ist der Behälter heiss geworden und man (vorwiegend Esthi) verbrennt sich richtig schön die Finger.
Anstatt eine neue Maschine zu kaufen oder die alte zu reparieren, lässt Reto seine Frau lieber noch ein paar Mal die Finger verbrennen. Die Korbballerinnen hoffen derweilen, dass Esthi nicht infolge vieler Blasen an den Fingern eine Meisterschaftsrunde absagen muss und die Korbballer, sind sie wieder einmal bei den Baumanns, gehen sicher nicht nach Hause, ohne einen (oder vielleicht auch zwei...) Kaffee getrunken zu haben. Denn dann ist Reto für die Zubereitung des Kaffees zuständig.

Unnötiger Abstimmungsstress
Im Mai fand im Thurgau die mit viel Spannung erwartete Abstimmung zum Thema "Rauchen in öffentlichen Gebäuden" statt. Auch im Turnverein sorgte diese Abstimmung für zahlreiche Diskussionen und heisse Köpfe. Viele waren sich nicht sicher, wofür sie sich entscheiden sollten und liessen sich deshalb auch noch etwas Zeit, bevor sie sich endgültig entscheiden wollten.
Auch Karl-Paul war bei einigen Diskussionen dabei und gehörte lange den "Unentschlossenen" an. Deshalb zeigte er sich eine gute Woche vor der Abstimmung auch etwas gestresst. Langsam aber sicher sollte er sich entscheiden können. Seine Kollegen aus dem Turnverein verstanden Karl-Pauls Stress zwar nicht, machten aber auch keine grosse Sache daraus.
Eine Woche später gab es dafür jedoch einen Grund und es klärte sich, warum Karl-Paul so unter "Abstimmungsstress" stand. Er ging eine Woche zu früh abstimmen und fand logischerweise niemanden vor. Deshalb hatte er auch so unter Stress gestanden!

Spielplan lesen ist nicht jederfraus Sache
Eigentlich wäre diese Geschichte erst als Loserteam des Monats Juni veröffentlicht worden, weil sie sich erst am 1. Mai abspielte. Da sich jedoch niemand derart als Loser aufdrängte (jemand sollte sich jedoch langsam aber sicher in Acht nehmen), dürfen sich Annabelle und Petra bereits jetzt geehrt fühlen.
Am 1. Mai fand der Spieltag der Jugendriege statt. Mit dabei waren auch unsere beiden Mädchenriegenleiterinnen Annabelle und Petra. Sie betreuten die kleinen Mädchen beim Jägerball. Bis zum dritten Spiel des Tages lief alles nach Plan. Dann jedoch geschah den beiden das Missgeschick. Da sie nicht bemerkten, dass der Spielplan auch eine Rückseite hatte, übersahen sie das dritte Spiel der Mädchen. Natürlich war keiner der beiden dieses Malheur recht und sie baten den erfahrenen Jugileiter Marcel um Mithilfe beim Lesen des Spielplans. Als Marcel von Annabelles und Petras Missgeschick erfuhr, war er sofort bereit, mitzuhelfen. Er konnte jedoch nicht wissen, dass genau in diesem Moment bereits das vierte Spiel der Mädchen gewesen wäre. So verpassten die kleinen Rieglerinnen gleich zwei Spiele.
Von nun an versammelte sich vor jedem Spiel der kleinen Mädchen eine ganze Schar Leiterinnen und Leiter rund um den Spielplan, um auf keinen Fall ein weiteres Spiel zu übersehen.

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