Jung geblieben
Seit einiger Zeit üben die Mitglieder des Turnvereins freitags an ihrem Reigen. Mit von der Partie sind auch drei Nachwuchstalente aus der grossen Mädchenriege. Der Reigen wird jeweils bis um 20:30 Uhr geübt. Anschliessend wird im Rahmen der Turnstunde hart weitertrainiert. Beeindruckt von der Ausdauer und der Kraft der Turner schauten die drei Mädels im Gang dem Training zu. Es bestand u.a. aus Treppen runter- und raufhüpfen und Froschhüpfen. Nach einiger Zeit wurden die Bewunderinnen allerdings etwas übermütig und erschreckten einige Turner, indem sie unvermittelt hinter den Türen hervorsprangen. Sie steigerten ihre Ablenkbemühungen und bewarfen die langsameren Turner mit Schnee (die Schnellen waren dafür zu schnell). Dies liess sich Sascha jedoch nicht gefallen und holte beim nächsten Mal auch Schnee. Nach der letzten Runde warteten alle Turner in der Halle auf Sascha, doch der kam und kam nicht. Erst einige Minuten später schaffte er es in die Turnhalle und dies ziemlich nass. Es stellte sich heraus, dass er die Mädels draussen mit Schnee einstöbern wollte. Dazu rannte er hinaus, doch leider hatten seine Turnschuhe etwas wenig Profil und so rutschte er aus und landete Kopf voran in den Schneeverwehungen.

Boot unter!
Eines schönen Tages ging Karl-Paul mit seinem neuen alten Segelboot segeln. Noch älter ist jedoch das Beiboot, mit dem man bis zur Boie und wieder zurück rudert. Das Segeln war sehr schön und entspannend, alles verlief ruhig. Nachdem auf dem Segelboot wieder alles an seinem Platz verstaut war, setzte Karl-Paul einen Fuss in das Beiboot und zog sogleich seinen anderen Fuss nach. Dabei stiess er sich leider etwas stark vom Segelboot ab, sodass eine kleine Menge Wasser hineinschwappte. Danach stabilisierte sich das Beiboot wieder. Die Menge an Wasser war jedoch ein bisschen zuviel für das arme Beiboot. Es begann langsam zu sinken und es floss immer mehr Wasser nach. So sass Karl-Paul auf der Bank, während zuerst seine Beine und dann der Oberkörper nass wurden bis schliesslich das Boot ganz untergegangen war und er schwimmen musste. Heldenhaft habe er dann seiner Mutter zurück zum Segelboot geholfen, habe das Beiboot geborgen und die Tasche mit seinen Sachen gerettet. Nachdem er das Beiboot leergeschöpft hatte, schafften sie es mit dem zweiten Versuch dann doch noch an Land.

Auch Frust ablassen soll geübt sein!
Am 21. August fand das alljährliche Schlussturnen des STV Salenstein statt. Lorin nahm aktiv am Wettkampf teil und kämpfte verbissen um Punkte und eine gute Platzierung im vereinsinternen Wettbewerb. Nach gutem Start lief es ihm bei der Disziplin "Unihockey" nicht wunschgemäss, sodass er seinem Frust über die aus seiner Sicht enttäuschende Leistung freien Lauf lassen musste.
Es scheint so, als hätte Lorin noch zu wenig Erfahrungen im "Frust ablassen" gesammelt. Bis anhin fiel er auch eher als ruhiger und überlegter Sportler auf, der seine Emotionen im Griff hat. Jedoch nicht an jenem Samstag. Mit voller Wucht schlug er seine Hand auf die Latte des Unihockeytores. Dieser emotionale Ausbruch blieb für Lorin leider nicht ohne Folgen. Er brach sich bei seiner Aktion einen Finger und musste im Spital operiert werden. Er dürfte aus diesem Vorfall gelernt haben, denn mit seinem gebrochenen Finger verpasste er nicht nur die Schlussrunde der Korbballmeisterschaft sondern wird nun auch an den Aufstiegsspielen 1. Liga/NLB nicht teilnehmen können. Da wünschen wir doch rasche Genesung!

Wo ist mein Geldbeutel?
Ende Juli fand bei Marco zu Hause ein Spielturnier statt. Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch etwas Spezielles bieten zu können, richtete der Gastgeber eine kleine Caipi-Bar ein. Von dieser machten dann auch schon bald einige Spieler Gebrauch. Da die eigens dafür eingeflogene Barkeeperin grosszügig ausschank, liess die Heiterkeit nicht lange auf sich warten. Als das Spielturnier so gegen 21.00 Uhr zu Ende ging, wollten einige noch weiter an das Ermatinger Weinfest. So fand man kurze Zeit später die meisten Turnierteilnehmer an besagtem Fest wieder.
Mit einigen Caipirinhas als Apéro blieb auch Sascha dem Weinfest nicht fern. Ein paar Weingläser später vermisste Sascha plötzlich sein Portemonnaie. Glücklicherweise sah es eine Frau neben ihm auf dem Boden liegen und gab es ihm freundlicherweise zurück. Sascha schien daraus jedoch nichts gelernt zu haben. Als er am nächsten Tag in den Seestern Abendessen gehen wollte, konnte er sein Portemonnaie erneut nicht finden. Dennoch machte er sich Richtung Berlingen auf und rätselte im Restaurant weiter, wo sein Geldbeutel geblieben sein könnte. Noch am gleichen Abend klärte sich die Sache auf. Sascha verlor sein Portemonnaie am Weinfest in den Morgenstunden ein zweites Mal und wieder hatte er Glück. Beim Aufräumen am Morgen danach wurde sein Geldbeutel erneut von einer ehrlichen Frau gefunden und ihm vollumfänglich zurückgebracht. Sascha war froh. So blieb ihm viel administrativer Aufwand ersprart. Da fiel es ihm leicht, der Frau den verdienten Finderlohn auszubezahlen.

Den falschen Zug genommen
Als Lorin eines Abends nach einem anstrengenden Tag in der Berufsschule Weinfelden in den vermeintlichen Zug nach Kreuzlingen stieg, ahnte er noch nichts Schlimmes. Der Zug, der ihn nach Hause bringen sollte, stand an seinem gewohnten Platz. So fand es Lorin auch nicht für nötig, auf die Anzeigetafel zu schauen und sich abzusichern, ob der wartende Zug auch der richtige sei. Manche stellen sich jedoch auch die Frage, ob Lorin überhaupt gesehen hätte, was auf der Anzeigetafel stand.
Der Zug setzte sich jedenfalls kurze Zeit später in Bewegung und da bemerkte Lorin, dass irgendetwas nicht stimmte. Mit dieser Fahrtrichtung würde der Zug nie in Kreuzlingen ankommen. Damit hatte er recht. Lorin sass nämlich im Zug nach Romanshorn. Doch wie konnte dies passieren? Der Zug nach Kreuzlingen sowie derjenige nach Romanshorn fahren auf dem gleichen Gleis nur wenige Minuten nacheinander ab. Unglücklicherweise hatte der Zug nach Romanshorn ein paar Minuten Verspätung, sodass Lorin nur mit einem Blick auf die Anzeigetafel hätte merken können, dass es sich um den falschen Zug handelte, obwohl dieser zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort stand.

Seltene Ausgangsmöglichkeit verpasst
Letzten Sonntag (30.05.2010) fand das alljährliche Vorstandsessen des Turnvereins Salenstein statt, bei dem alle Vorstandsmitglieder und die Wirtschaftschefs zum Essen eingeladen sind. Ihnen wird auf diese Art und Weise für ihre Tätigkeiten während des Vereinsjahrs gedankt. Auch Fränzi, als eine der beiden Wirtschaftchefs, war zu diesem Essen eingeladen. Vor allem für sie wäre es wieder einmal eine willkommene Ausgangsmöglichkeit gewesen, denn bekanntlich gibt es mit zwei Kindern nur noch wenige Möglichkeiten, auszugehen.
Auf bislang ungeklärte Weise verpasste Fränzi jedoch das Vorstandsessen. Ihre Vereinskolleginnen und -kollegen versuchten sie an besagtem Abend vergeblich zu erreichen. Erst als langsam Aufbruchstimmung aufkam, schrieb Fränzi ein SMS: "Wärs was wichtigs gsi?" Na dies muss dann wohl Fränzi selber entscheiden. Die Vorstandsmitglieder hat es jedenfalls gefreut. Sie konnten durch Fränzi's Fernbleiben mehr auf Vereinskosten essen und trinken.

Sinnloses Mitfiebern
Alex ist jeweils dienstags in der Turnhalle Salenstein aktiv im Turnverein anzutreffen. So auch letzten Dienstag, als Bayern München sein Hinspiel in der Championsleague gegen Olympique Lyon bestritt. Dies ist umso erstaunlicher, da Alex ein grosser Bayern-Fan ist. Viele hätten erwartet, dass er sich das Spiel zu Hause anschaut und für einmal nicht in den Turnverein kommt. Nicht so unser Alex, als Mann mit Prinzipien turnt man auch aktiv mit (zwar äusserts nervös und angespannt), wenn sein absoluter Lieblingsverein um den Finaleinzug der Championsleague kämpft. Er verzichtete für einmal sogar auf das gemeinsame "Einkehren" nach dem Turnen, um schnellstmöglich zu Hause zu sein und die Schlussminuten live miterleben zu können.
Zu Hause angekommen, startete er seinen Fernseher und musste mit Entsetzen feststellen, dass SEIN Spiel gar nicht übertragen wurde. Anstatt Bayern München gegen Olympique Lyon zeigten die TV-Stationen Inter Mailand gegen Barcelona. Dies hatte jedoch seinen guten Grund. Bayern spielte nämlich erst am Mittwoch und konnte somit gar noch nicht übertragen werden. Als richtiger Bayern-Fan müsste man dies eigentlich wissen. Immerhin wurde Alex mit unnötiger Anspannung und Nervosität daran erinnert.

Skiweekend?
*** war laut Ämtliplan der diesjährige Organisator des traditionellen Skiweekends. Er fasste diesen Job nicht zum ersten Mal und von seinen bisher organisierten Skiweekends wusste man, dass die Anmeldung mit genaueren Informationen über Ort, Übernachtung, Abfahrtszeit, etc. nicht zu früh an die Öffentlichkeit gelangen würde. Als zwei bis drei Wochen vor dem Skiweekend-Termin noch keine Anmeldung von *** versendet wurde, begannen die ersten Vereinsmitglieder unruhig zu werden. Andere nahmen diesen Umstand eher gelassen. Man wusste ja, wann das Skiweekend sein würde, kannte *** und seine Organisationsgewohnheiten und der Rest würde sich auch spontan noch organisieren lassen. Zwei Tage vor dem Skiweekend, von ***'s Informationen immer noch keine Spur, wurden auch die letzten Optimisten und Spontaneität-Freaks etwas unsicher, ob denn dieses Jahr auch wirklich ein Skiweekend stattfinden würde. Man begann per SMS, Telefon und anderen Kommunikationsmitteln Kontakt zum Organisator aufzunehmen - vergebens! *** war nicht zu erreichen.
Kurz nach dem eigentlichen Termin des Skiweekends meldete sich *** dann per Mail und versuchte aufzuklären, wobei es beim Versuch blieb, konnte er doch keine bestimmten Gründe für die verpasste Organisation des Skiweekends finden. Ein paar Vereinsmitglieder organisierten aus der Not heraus immerhin einen Skitag. So konnten die Schneesportfreunde dennoch einen Tag auf der Piste verbringen.

Nächste Termine

Jun
22

22.06.2018 - 24.06.2018

Jun
24

24.06.2018

Mitglieder Login

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com