Zugfahren will gelernt sein!
Seit zwei Wochen hat Karl-Paul einen neuen Arbeitsplatz in Zürich. Als erfahrener Pendler findet er sich aber auch auf einer neuen Bahnstrecke bestens zurecht. So beobachtete er die Situation beim Umsteigen in Winterthur genau und stieg dort ein, wo noch viel freier Platz vorhanden war. So spät am Abend, so dachte er sich, wird es normal sein, dass manche Wagen so leer sind. Nur noch eine weitere Person befand sich im selben Wagen. Der Zug fuhr pünktlich ab, so dass Karl-Paul sich in Ruhe einen Podcast anhören konnte. Plötzlich blieb der Zug auf offener Strecke stehen. "Wieder Mal 'ne Panne", dachte sich Karl-Paul und machte sich keine grösseren Sorgen. Als nach fünf Minuten immer noch keine Durchsage des Lok-Führers zu hören war, machte sich eine gewisse Nervosität bemerkbar. Nach weiteren drei Minuten drückte Karl-Paul auf den Tür-Öffner-Knopf – und tatsächlich: die Tür öfftnete sich. Mit einem Blick wurde klar: Die Lok und vorderen Wagen waren weg und der Rest, inklusive Karl-Paul, stand auf einem Abstellgleis irgendwo fernab der Zivilisation. Nach einem Marsch von etwa einem Kilometer entlang der Geleise wurden endlich eine Strasse und ein Parkplatz sichtbar. Der Parkplatz, so stellte sich heraus, gehört zum Technorama. Nach einem weiteren, ereignislosen halben Kilometer erreichte dann Karl-Paul doch noch den nächsten Bahnhof, wo er dann, froh wieder in der Zivilisation zu sein, eine weitere halbe Stunde auf den nächsten Zug warten musste. Die Geschichte war für ihn umso ärgerlicher, da er in Zürich extra zum Bahnhof geeilt war, um rechtzeitig ins Training zu kommen.

Pfannkuchen mit Beigeschmack
Leider fiel die Seeüberquerung im Rahmen des Sommerprogramms aufgrund schlechter Wetterbedingungen wortwörtlich ins Wasser. Deshalb musste das Alternativprogramm herhalten: Nachtessen im Pfannkuchen und anschliessendes Bowling in Konstanz.
Nach der Bestellungsrunde warteten alle hungrig und gespannt auf ihren persönlichen Pfannkuchen. Kurze Zeit später ass die Turnerrunde auch schon, nur Karl-Paul bemängelte bei seinem Pfannkuchen den etwas in zu kleinen Mengen aufgetragenen Eierlikör, auf den er sich doch speziell gefreut hatte. Schaute man in Nicole's Gesicht, wusste man jedoch ziemlich schnell, wo Karl-Paul's Eierlikör geblieben war. Die anderen Zutaten waren auf Nicole's Pfannkuchen vor lauter Eierlikör kaum mehr zu erkennen. Sie schlug sich bei den ersten Bissen tapfer, auch ein Umtauschvorschlag von Marco schlug sie aus. Nach einem knappen Viertel musste sie jedoch kapitulieren und den Eierlikör - so gut es ging - von ihrem Pfannkuchen entfernen.
Dem Service ist wohl ein Fehler unterlaufen und hat die beiden Pfannkuchen von Karl-Paul und Nicole beim Servieren vertauscht.

Nichts gelernt!
Irgendwann im Frühling machte sich ein kleiner Teil der Salensteiner Turnerschar nach dem Gymnastiktraining für ein zwei Bierchen auf den Weg zu Pipo. Tamara und Sascha zogen sich gegenseitig wegen einer längst vergangenen Geschichte aus der Halle 30 auf*. Das Ganze schaukelte sich dann hoch bis irgendwann der Preis für eine Flasche Wodka im Raum stand. Ein paar grosszügige Sponsoren liessen sich rasch finden und das Verderben nahm seinen Lauf. Tamara ass bereits in Berlingen zum ersten Mal rückwärts und liess auf der Fahrt nach Mannenbach ihren Kopf aus dem Auto baumeln. Sascha wollte Tamara schliesslich nach Hause und ins Bett bringen. Dies liess sich jedoch nicht so rasch bewerkstelligen. Erstmal legten sich beide über den Gartenzaun und verursachten soviel Lärm, dass die Nachbarin (Tamaras Gotte) wach wurde. Diese eilte zu Hilfe, wurde jedoch von Sascha mit den Worten "Wer bisch denn du?" ziemlich forsch empfangen. Schliesslich wurde Tamara mit familiärer Unterstützung dann doch noch ins Bett gebracht. Tamaras Gotte bot Sascha zudem die Heimfahrt an. Ihr Angebot unterlag jedoch Saschas Stolz und so schaffte er es dann mit Umwegen auch irgendwann ins Bett.

*) Sascha und Tamara veranstalteten ein Wettsaufen nach dem Motto: "Ich (Tamara), jung, hübsch, Frau saufe dich (Sascha), alt, gummihäutig, Mann unter den Tisch". Resultat: Sascha volltrunken, Tamara übervoll mit der Konsequenz, dass sie in Frauenfeld bei Jasmin und nicht wie geplant in Mannenbach übernachtete. Zudem hat sie sich den Abend mehrfach durch den Kopf gehen lassen. Sascha musste am Samstag noch arbeiten, brachte dies aber erst um 16.00 Uhr und nur für zwei Stunden zu Stande.

Nachwuchs einen Monat versteckt?
Fränzi ist ein aktives Mitglied. Zusammen mit ihrem Mann sorgt sie für guten Nachwuchs für den TV: zwei Jungs sind bereits aktiv im MUKI und das dritte Kind musste noch im Bauch seiner Mutter Gymnastikübungen über sich ergehen lassen. Gegen Ende März oder halt erst anfangs April sollte dann dieses Kind auch mal seine neue Welt bewundern können. Am 2. April wurde Fränzi, mit Bauch, noch beim Entsorgen gesichtet. Am 3. April war dann bereits eine wunderbare Geburtsanzeige in den Briefkästen. Der jüngste Spross, Eneas, war also geboren, am 3. März 2011!! Wie hatte es dieser Junge nur geschafft, sich einen ganzen Monat zu verstecken?! Oder war da wohl dem eifrigen und überschnellen Vater ein Fehler unterlaufen?!? Tja Jörg, wenn Fränzi zu Hause nicht alles unter Kontrolle hat, geht manches drunter und drüber...

Ein letzter Arzttermin
Reto B. ist seit seinem Schlüsselbeinbruch im September eigentlich wieder geheilt. Auch in sportlicher Hinsicht erbringt er wieder gute Leistungen. Da er aber ein sehr vorsichtiger Typ ist, schliesst er den Versicherungsfall nicht ab, bevor wirklich wieder alles im Lot ist. So hatte er denn an einem Montagnachmittag im März einen letzten Arzttermin wegen seines Schlüsselbeinbruchs. Gewissenhaft wie er ist, wurde der Termin auch im Kalender eingetragen. Zwei Tage später, am Mittwoch wollte er nochmals nachschauen, zu welcher Zeit er sich denn in der Arztpraxis einfinden soll. Leider stand an diesem Mittwoch aber kein Termin drin, weil der nämlich schon am Montag gewesen wäre. Anzumerken ist noch, dass diese Arztpraxis am Mittwochnachmittag immer geschlossen hat, also hatte er noch nie an einem Mittwochnachmittag einen Termin gehabt.

(Fast) Alle Jahre wieder - Skiweekend!
Am 26./27. Februar 2011 machten sich rund 15 Mitglieder des Turnvereins Salenstein zum Pizol auf. Das alljährliche Skiweekend stand (nach unerwartet langem Unterbruch) wieder einmal auf dem Programm. Auch Sandra wollte sich die Chance auf zwei wunderschöne Schneesporttage nicht nehmen lassen. Deshalb ging es bereits früh morgens los. So hatte man die Piste für sich und musste sie trotz schönem Wetter nicht mit vielen Wintersportlern teilen. Allerdings ging dieses Unterfangen für Sandra beinahe schief. Auf der Hinfahrt nach Bad Ragaz lief noch alles nach Plan. Auch das Anstehen an der Talstation verlief ohne grössere Probleme. Das Passieren des Drehkreuzes ging noch nie so einfach. Doch als Sandra in die Gondel einsteigen wollte, bemerkte sie, warum sie das Drehkreuz mit solcher Leichtigkeit überwinden konnte. Beinahe wäre sie als "Spaziergängerin" in die Gondel gestiegen. Sie hatte nämlich ihr Snowboard im Auto liegen lassen. Im zweiten Anlauf und etwas mehr Mühe beim Drehkreuz, schaffte Sandra es dann doch noch, die Pisten vollständig ausgerüstet in Angriff zu nehmen.

Der Haushaltsdeal
Retos Deal mit Steffi bezüglich Haushaltsarbeit wird vom starken Geschlecht bewundert. Nun ist auch bekannt, wie es dazu kam:
An einem schönen Morgen stand Reto auf und wollte den grossen Schritt wagen und das erste Mal selber waschen. D.h. er wollte dies die Maschine tun lassen. So landete die Wäsche in der richtigen Maschine und zum laufen brachte Reto sie auch. Mit etwas schlechtem Gewissen zwar, war die Trommel doch ziemlich voll. Gespannt sah Reto den sich drehenden Kleidern zu. Doch plötzlich stoppt die Maschine. Waren's doch zu viele Kleider, dachte sich Reto. So reisst er unter grosser Mühe die Maschine auf und hängt die Klatschnassen Kleider über der Badewanne auf. Auch die Überschwemmung in der Waschküche muss beseitigt werden. Dies ist aber nichts gegen den teuren Maschinenschaden. Oder doch nicht? Später bemerkte Reto, dass er ziemlich spät aufgestanden war am "Morgen". So hatte er die Maschine kurz vor 11 Uhr laufen lassen. Um 11 Uhr war dann, wie jeden Tag, der Strom für die Waschmaschine für eine Stunde gekappt worden.
Aus Angst vor teuren Schäden lässt nun Steffi Reto nur noch Dinge erledigen, die keine Maschinen beinhalten. Böse Zungen behaupten, Reto hätte dies alles so geplant. Beweise konnten bisher aber nicht gefunden werden.

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