2.-3. September 2017- Einmal Luzern und zurück

Unglaublich aber war, mit ganzen acht Turnern starteten wir dieses Jahr die Turnfahrt. Mit zwei Autos (und wir reden hier nicht von Smarts sondern von Panzern) ging es vom Untersee zum Vierwaldstättersee. Luzern hiess das Ziel. Da wir uns als Touristen in die Innerschweiz wagten, wollten wir uns nicht von Anfang an outen. So belehrte Ilona die Gruppe bereits früh morgens, dass es «Lozärn» heisse und das gleichnamige Bier mit dem blauen Etikett um Meilen besser sei als das «Luzern» mit dem roten Etikett. Doch die Voraussetzungen für diese Turnfahrt waren nicht optimal. Zum einen erzählte uns Sascha von einem markerschütternden Erlebnis. An einem Turnfest in Luzern konnte er nämlich nur Eichhof trinken, da nur diese ausgeschenkt wurde. (Kurze Pause für ein "UHH") Zum Anderen war Mäsi mit von der Partie und als er bereits im Auto sass, offenbarte er uns, dass jedes Mal wenn er nach Luzern gehe, der Himmel sich über ihm ausleere. Doch mit unglaublichen Trekkingschuhen und Regenjacke bewaffnet, wagten wir den Schritt in das Innerste der Schweiz. Bei der Jugendherberge wurden wir noch Zeugen von den Einparkier- Künsten unserer Fahrerinnen. Dazu möchte ich hinzufügen, es war souverän. Danach ging die Wanderung Richtung Pilatus los. «Halt», da habe ich etwas falsch verstanden. Zu Fuss ging es die Strasse hinunter in das Stadtzentrum. Da das Wetter tatsächlich nicht sehr rosig war (wir konnten Mäsi ja schlecht wieder nach Hause schicken), hatte unsere Organisatorin eine Schlechtwettervariante geplant. Nach einem Abstecher beim Löwendenkmal und dem Holz, dass dort auch noch herumstand, amüsierten sich einige beim Shopping. Die Temperaturen waren doch bereits in die kälteren Stufen gesunken, so unterstützen wir die «lozerner» Wirtschaft und kauften einen Schal.
Das Hauptprogramm startet im Bahnhof. Das Los entschied und so kamen Silv, Ilona, Mäsi und Sascha in die erste Gruppe. Der Rest, als Claudi, Tamara, Charlotte und ich bildeten die zweite Gruppe.

 (Dieser Teil des Berichts beschränkt sich nun hauptsächlich auf die Gruppe 2, da ich mich nun mal schlecht in zwei Hälften schneiden konnte. Aber zur Beruhigung, die andere Gruppe sollte grundsätzlich die gleichen Aufgaben gelöst haben wie meine Gruppe.)

Da der Fuchs sich als erstes den Wasserweg zu eigen gemacht hatte, ging es für uns mit dem Schiff zum luzerner Verkehrshaus. Dabei hätte Claudi beinahe mein Handy im Vierwaldstättersee versenkt. Obwohl sie mir versicherte: «Ich wär sofort hinterher gumpet», achtete ich danach besonders gut auf mein Handy. Vom Landungssteg ging es zum Kiosk und somit zur Minigolfanlage. - Kurzer Einschub: Die erste Gruppe hatte etwas Fahrplanpech und konnte deshalb nicht das Schiff nützen. Da eine Busfahrt für den Fuchs zu langweilig war, mussten die Gruppe deshalb noch Bananen suchen (dies ist kein Scherz, deshalb auch die Geheimzahl). Nach einer mini Runde Minigolf und einem kurzen Besuch im Innern des Verkehrshauses «wanderten» wir wieder zurück Richtung Zentrum. Dabei hatten wir endlich die Gelegenheit Claudis und Tamaras Zweitvillen zu besichtigen. Gleichzeitig hielten wir natürlich auch die Augen offen für eine neue Behausung für Sascha. Die Spur des Fuchses führte uns an interessanten Statuen und am Casino vorbei, hoch zu Michael Kors (an alle die nicht wissen was das bedeutet: «Ihr seid out») Dort suchten wir den 5. Gebetspfahl oder ähnliches und die 96. Stufe. Vom Bourbaki Panorama (das sollten alle kennen) aus folgten wir dem Fuchs hoch zur Festung und hörten dort einen Wachmann, der uns tatsächlich als Zürcher betitelte. Naja, die «Lozärner» sind nun mal komisch, da kann man nichts ändern.
Diser Teil ist nicht mehr ganz präsent in meinem Kopf, ich weiss nur noch, dass wir den Baum gesucht haben. Nach einem kleinen Umweg erreichten wir trotzdem noch die Holzbrücke und direkt auf der anderen Seite fanden wir den Traumladen für alle Bastler - also für Tamara. Aber das tut nichts zur Sache. Wir haben erfolgreich den Fuchs gefunden und die erste Gruppe ebenso. So wie ich es aufgeschnappt habe, machte Sascha sogar neue Freunde. (Es war eine Frau aus Holz). Das Abschlussfoto des Foxtrails wäre bestimmt der absolute Hammer geworden, aber leider machte eine Passantin eine gelungene Fotobombe.
Am Abend konnte sich Tamara endlich die langersehnten «Pastetli mit Brätkügeli» bestellen. Danach gab es einen Drink in einem Restaurant ohne Menükarten, also es gab ein Menu aber keine Karte, sondern ein Tablett, da juckte es natürlich sofort in den Fingern, den Code der das Tablet sicherte zu knacken. (Es hat’s niemand geschafft)

Der Sonntag brachte wesentlich besseres Wetter mit sich als erwartet. Allerdings waren nur wenig motiviert eine wirkliche Wanderung zu machen. Deshalb umrundeten wir den Rotsee. Das zu Hause des Rudersports war das optimale Areal für eine gemütliche Seeumrundung. Nur die vielen Jogger, die uns immer überholten, störten etwas, aber man kann nicht alles haben.

Herzlichen Dank an Ilona, die diese tolle Turnfahrt organisiert hat und sich tatsächlich mit einem Haufen Ostschweizer in ihre alte Heimat gewagt hat.

Turnergruss
Jana

Was bleibt: #Sascha mir chömed dich au z’Luzern go bsueche #Wa Brätkügeli chömed vo do #What does the fox say #Zum Glück het d Silv en Schal gfunde #D’Tamara wär en super Sportmoderator worde #eimol in Mc Donalds mit dem TV #Aber im Panzer dörf me nöd esse

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