Um 11 Uhr trafen wir uns fast alle am Bahnhof in Mannenbach um mit dem Zug nach Heerbrugg zu fahren. Philippe nahm einen späteren Zug, da er noch einen halben Tag auf einem Piratenschiff verbrachte. Mama Charlotta hat sich aber um die Anschlusslösung gekümmert. In Heerbrugg wiedervereint fuhren wir mit Sepp und dem anderen Typen mit einem Minibus hoch nach St. Anton. Dort wurden wir mit Schonern und Board ausgestattet, wie Lisa sagen würde: Elegant geht immer.

Dann hatten wir kurz Zeit erste Fahrversuche und Autoausweichversuche zu tätigen. Zwei- dreimal fahren und Autos ausweichen als Vorbereitung auf unsere grosse Abfahrt. Wichtig dabei ist: Everytime in the knees. Dann ging die Fahrt auch los. Philippe reihte sich vorne ein. Claudi machte zuerst einen auf unsicher, bevor sie mit der typischen Raserei begann. Lisa, Jana und Charlotte waren im hinteren Mittelfeld also im vorderen Schlussfeld eingereiht. So kam es auch, dass leider niemand Philippes Sturz sah.

 Nach einigen Kies-, Geröll- und Wiesenpassagen gab es für alle einen Appenzeller. Plan war, einen zweiten zu ergattern, aber da das Board meinen ersten Appenzeller ausgekippt hat, hat sich dieser Plan leider nicht verwirklicht. Nach der mehr oder weniger rasanten Abfahrt auf den Boards, liefen wir gefühlte zwanzig Minuten zum Bahnhof. Laut Sepp ist der Bahnhof direkt hinter dem Gebüsch, aber da waren noch einige Häuser, Strassen, Bäume und Gebüsche dazwischen. Nicht ganz dieselbe Vorstellung der Dauer.

Am Bahnhof in Rorschach bestückten wir uns im Avec mit den nötigsten Dingen, bezogen danach das Zimmer in der Jugendherberge und zogen die Badesachen an. Als Erstes wurde die Rutschbahn in Beschlag genommen. Auf die Frage, wie lange man an diesem Ort verbringen würde, würde Jana wahrscheinlich mit einer halben Stunde antworten. Nicht, weil die Rutschbahn so grossartig ist, sondern weil sie so lange braucht um sie einmal zu rutschen. Das Achtung Rutschgefahr Schild wurde von Lisa dezent übersehen und so war Lisa wohl als einzige bis zum Bauch im See.

Dann gingen wir zum Abendbuffet. Es gab echt eine grosse Auswahl. Die Schönenberg Kradolfer (auch auf Turnfahrt) stimmten das Turnerlied an. Vor allem war das Herr Christbaum. Nach dem Essen vergnügten wir uns weiterhin mit unserem neu entdeckten Spiel. Einige Ausschnitte davon: Elegant am Strand, zu kurz auf See, Pilze zum Mitnehmen, weisses Kleid mit schwarzen Punkten und Claudi hat ein Messer.

Als unsere Getränke eher knapp wurden, suchten wir erneut den Avec auf und deckten uns mit allerlei Kram ein. Einige gingen früh schlafen, andere spielten noch Tischfussballgespielt mit Luca, ähm nein Marc, danach wurde geredet und getrunken. Die Schönenberg Kradolfer sind echt harte Typen! (Das denken sie zumindest)

Um 9 Uhr gingen fast alle gemeinsam zum Frühstück, nur jemand hält frühstücken für überbewertet, oder ER wollte einfach noch nicht aufstehen. Um 10.30 Uhr fuhren wir gemütlich mit dem Kursschiff von Rorschach nach Romanshorn, dort gönnten wir uns noch einen Abschlussdrink / Eistee. Von dort ging es dann mit dem Zug nach Hause.

 Und die Moral des Turnberichts: Elegant geht immer, Pilz ist Pflicht.

Weitere Bilder zur Turnfahrt sind hier zu finden. 

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